Sonntag, 21. November 2010
Mittwoch, 6. Oktober 2010
Nachdem ihr nun eigene Gedichte verfasst habt und die gestalterischen Möglichkeiten lyrischer Texte durchgearbeitet habt (Metrik, Reim, Kadenzen, rhetorische Figuren, Bildsprache), habt ihr die Aufgabe, euere Kenntnisse am Beispiel dieses Goethe Gedichts zu erproben. Es heißt:
Mächtiges Überraschen (1807)
Ein Strom entrauscht umwölktem Felsensaale,
Dem Ozean sich eilig zu verbinden;
Was auch sich spiegeln mag von Grund zu Gründen,
Er wandelt unaufhaltsam fort zu Tale.
Dämonisch aber stürzt mit einem Male -
Ihr folgen Berg und Wald in Wirbelwinden -
Sich Oreas, Behagen dort zu finden,
Und hemmt den Lauf, begrenzt die weite Schale.
Die Welle sprüht, und staunt zurück und weichet,
Und schwillt bergan, sich immer selbst zu trinken;
Gehemmt ist nun zum Vater hin das Streben.
Sie schwankt und ruht, zum See zurückgedeichet;
Gestirne, spiegelnd sich, beschau'n das Blinken
Des Wellenschlags am Fels, ein neues Leben.
Aufgabe:
Analysieren (=Interpretieren) Sie das vorliegende Gedicht von J.W. Goethe.
Tipp: In der Linkliste findet ihr einen Link, der euch zu einer Seite führt, die sich mit dem Aufbau einer Gedichtinterpretation beschäftigt. Ich empfehle eine leicht andere Reihenfolge, bei der Inhalt vor Form behandelt wird! Ansonsten kann ich alles unterstreichen, was dort gesagt wird. Mit "Inhaltliche Aussagen mit formalen und sprachlichen Aspekten belegen" meint der Autor wohl Form und Inhalt in Beziehung zu setzen und zu klären, was das eine mit dem anderen zu tun hat!
Grüße
J. Klaas
oder in Hindi:
टिप्प: इन देर लिन्क्लिस्ते फिन्देत इहर एइनें लिंक, देर यूच जू एंएर सीते führt, दी सिच मिट डेम औफ्बु एंएर ग़ेदिच्तिन्तेर्प्रेततिओन beschäftigt. इच एम्प्फेहले यीन लिच्त अन्देरे रिहेंफोल्गे, बी देर इन्हाल्ट वोर फॉर्म बेहन्देल्ट विरद! अन्सोंस्तें कण इच अल्लेस उन्तेर्स्त्रेइचेन, वास दोर्ट गेसग्त विरद. मिट "इन्हाल्त्लिचे ऑस्सगें मिट फोर्मालें उन्द स्प्रच्लिचें अस्पेक्तें बेलेगें" मेंत देर औटर वोहल फॉर्म उन्द इन्हाल्ट इन बेज़ेहुंग जू सेत्जें उन्द जू klären, वास दस यीन मिट डेम अन्देरें जू तुन हट!
Danke Chen, habe deinen Kommentar leider erst sehr spät gelesen...
Dienstag, 14. September 2010
Die Gedichttitel und -anfänge
Mittwoch, 8. September 2010
Gedichte 08/09/2010
hierjetzt mal unsere Gedichte, auch wenn etwas verspätet, könnt sie euch nochmal anhören und bewerten
ren Sonja-Mehmet
Nachtgedanken
Ich will die Nacht um mich
dein stilles silberlicht
mondbeglänzte zaubernacht
die liebenden
sie wandern duch die nacht
über die heide
fern halt musik
Andrée
...
Markus C. (1)
...
Markus C. (2)
...
Gereon-Markus J.
...
Lucas
...
Tristan
...
Sven
was ist ist die welt
trüb verglomm
von einem dichten tagwerk
schwüle wolken
worte sind schatten
wieder wartet der mann
dämmerung senkt sich von oben
da ein kalter atemstoß
das spiegelbild adolf hitlers
ganz allein
sehet ihm am fensterlein
nichts als mauern
todesfuge
Oliver
...
Dustin-Gereon
manchmal fragt man sich:
"was ist das für ein geräusch?"
glauben sie mir drei worte nenne ich euch:
die drei zigeuner.
sie saßen und tranken,
sie trameln um den hof,
sie wandern surch die nacht.
jeden tag geschehen.
am abend tönen leise,
windverwhte lieder.
abschied
es blaut die nacht
ich danke gott
PS: Schickt mir auchnoch die Gedichte zu, dann kann ich den Text einfach noch druntersetzen
Sonntag, 20. Juni 2010
Der Sandmann
Thema: Multiperspektivität
Beginn 3 Briefe ohne Erzähler = Position Nathanael <-> Clara.
Beginn Erzählung: auktorialer Erzähler, der aber keine wirklich relevants Infos gibt und sich nicht zu wichtigen Fragen äußert z.B. Coppelius = Coppola? oder Coppelius != Coppola?
Spalanzaniszene: Erzähler schafft Verwirrung durch Nennung von C & C. Erzähler berichtet nach Anfall Nathanaels nicht über seine Genesung/Schicksal sondern über Spalanzani.
Erzähler vermittelt nicht zwischen Claras und Nathanaels Position!
Er macht keine Eindeutige Hinwendung zu romantischer/aufklärerischer Geisteshaltung im Text erkennbar.
Sonntag, 21. März 2010
Deutschprotokoll 18.3.2010
Wir sollten die Stichpunkte die wir aufgeschrieben hatten zum "türkischen Kater" in einem Fließtext fassen und das Verhalten analysieren.
Chens und Hendriks Hausaufgaben wurden dabei vorgelesen.
Herr Klaas's Schlusskommentar war: Der Erzähler hat mit dem Leser immer etwas vor.
Dann bekamen wir einen neuen Text namens "Nachts schlafen die Ratten doch".
Wir stellten fest das der Erzähler von Z.1-11 berichtet. Ab Z. 12-16 wechselt sich Szenische Darstellung mit Bericht ab. Danach wird nur szenische Darstellung verwendet.
Alles in allem ist es ein neutraler Erzähler.
Dann sollten wir die Geschichte auktorial und aus der Sicht des Jungen der nur ca. 60 Jahre älter ist neu verfassen. Dann lasen wir im Schnelldurchlauf ein paar Geschichten vor und dann war die Stunde vorbei.
Samstag, 20. März 2010
hier den Erwartungshorizont für den Textauszug aus Robert Musils "Mann ohne Eigenschaften". Bitte lest euch das Dokument durch, denn so wird auch eure Klausur bewertet.
Grüße
J. Klaas